(21.10.2014) Simone Harland hat mich in ihrem interessanten Blog „Geboren in den 60ern“ für den Liebster Award nominiert. Das heißt, ich darf zehn Fragen beantworten und soll zehn weitere Blogger nominieren. Nun mag ich solche Nominierungen nicht. Nicht, weil ich die Fragen nicht beantworten möchte. Aber ich bin so 150-prozentig. Ich suche dann ewig Blogger, die noch nicht nominiert wurden und frage mich, ob jemand enttäuscht sein könnte, weil ich just gerade nicht an ihn gedacht habe. Deshalb gibt es wieder einmal meine ganz eigene Teilnahme-Variante, weil ich die Aktion grundsätzlich schön finde, um mal ganz andere Blogs kennenzulernen.

Meine Variante sieht so aus:

1. Ich beantworte die Fragen von Simone.
2. Ich formuliere 10 Fragen, die anderen Bloggern immer schon stellen wollte.
3. Ich verlinke jeden, der die Fragen beantwortet.

Ich nominiere alle, die Spaß daran haben, ihre Gedanken über das Bloggen mit anderen zu teilen und dadurch andere zu inspirieren oder ihnen auch zu mehr Traffic auf ihrem Blog zu verhelfen.

Meine Antworten auf die 10 Fragen von Simone Harland

Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Um mich herum gab es einige Blogger, die ich darum beneidet habe, dass sie eine Plattform haben, auf der sie über ihre Erfahrungen und Gedanken berichten konnten. Also habe ich selbst auch einen Blog begonnen.

Hast du ein Thema, eine Zielgruppe oder schreibst du, was dir so einfällt?
Inzwischen habe ich mehrere Blogs. In meinem AutorenBlog www.birgit-ebbert-blog.de schildere ich meinen Arbeitsalltag, meine Rechercheerlebnisse sowie Begegnungen und Erlebnisse, die mich inspirieren oder motivieren.

Liest du selbst Blogs?
Ja. Ich habe eine Liste von Blogs, in die ich immer wieder schaue, je nachdem, was mich gerade interessiert. Aber ich habe keine Blogs abonniert, weil in meinem Mailfach ohnehin schon so viel landet. Vor allem werde ich über Facebook & Co. auf Blogbeiträge und Blogs aufmerksam.

Wovon lässt du dich inspirieren?
Hier muss ich lachen, weil ich just gerade einen Blogbeitrag dazu vorbereitet habe, zu dem ich im November eine Blogparade starten werde. Mit der Antwort, müsst ihr euch etwa drei Wochen gedulden.

Gibt es Themen, über die du lieber schreibst als über andere?
Das kann ich so gar nicht sagen, weil es immer andere Themen sind, die mich anspringen. Das hängt von dem ab, was mir begegnet oder auch worüber ich schreibe.

Wirbst du in irgendeiner Form für dein Blog?
Ich teile sie bei Facebook und in anderen Social Networks, das ist schon alles. Mir geht es bei dem Blog vor allem, um die Freude und nicht darum, mich durch Besucherzahlen unter Druck zu setzen. Ich freue mich, wenn ein Beitrag häufig besucht wurde, aber letztlich ist das wie beim Buchverkauf – ob Beitrag oder Buch wirklich gelesen wurde, weiß doch keiner.

Was ist dein Blog für dich? Eine Spielwiese, eine Möglichkeit, deine Gedanken aufzuschreiben oder was ganz anderes?
Für mich ist der Blog („das Blog“ klingt in meinen Ohren falsch, ist aber auch richtig, ich weiß) ein Logbuch im klassischen Sinn, in dem ich meine Erlebnisse aus meinem Autorenalltag und meiner Umgebung mit anderen teile. So habe ich eine Art Tagebuch für mich und vor allem die Recherche-Berichte helfen mir oft, mich in meinen vielen unterschiedlichen Projekten zurechtzufinden.

Kannst du dir ein Leben ohne Schreiben vorstellen?
Nein.

Welches Buch liest du im Moment?
„Rabenschwarze Intelligenz“ von Josef H. Reichholf, weil ich mich für Raben interessiere, seit ich mir vor Jahren einen literarischen Rabenvogel zugelegt habe.

Woran schreibst du im Moment?
Ich arbeite immer an mehreren Projekten gleichzeitig, das erlaubt es mir ein bisschen, stimmungs- und zeitabhängig die Arbeit auszuwählen. Derzeit sind das zwei Kurzgeschichtensammlungen, eine mit Kurzkrimis und eine andere mit Vorlesegeschichten für die Arbeit mit Demenzkranken. Zwischendurch bearbeite ich das Manuskript meines neuen Krimis „Falsches Zeugnis“ in seinen verschiedenen Stadien. Als nächstes müssten die Fahnen kommen, übrigens der langweiligste Teil des Schreibprozesses wie ich finde.

Und hier sind meine Fragen an andere Blogger zum Blogger-Alltag

  1. Wann hast du mit dem Bloggen begonnen?
  2. Warum bloggst du?
  3. Was hast du dir überlegt, als du deinen Blog eingerichtet hast?
  4. Gibt es ein Schwerpunktthema in deinem Blog? Wenn ja, welches?
  5. Was tust du, damit Leute deinen Blog lesen?
  6. Kommunizierst du mit deinen Lesern? Wenn ja, wie?
  7. Auf welchen Beitrag hast du die größte Resonanz erhalten?
  8. Welches ist dein persönlicher Lieblingsbeitrag in deinem Blog?
  9. Hast du einen Vorbild-Blog oder einen Vorbild-Blogger? Wenn ja, welchen?
  10. Welche drei Blogs sollte man deiner Meinung nach unbedingt wenigstens einmal besucht haben?Und die fehlende
  11. Frage auf Anregung von Sigrid Strohschneider-Laue: Wie siehst du deine Blog(ger)zukunft?

Platz für Blogger-Antworten

Sigrid Strohschneider-Laue in ihrem Blog „Sistlau“: 10 Fragen und eine 11. Antwort