Cover auf einen Mord in Hagen(29.03.2012) Heute ist also die erste öffentliche Lesung aus meinem Kurzkrimi-E-Book „Auf einen Mord in Hagen“. Die Ganze Woche habe ich schon panisch auf jedes Ziepen im Hals geachtet – als ob es bei einer öffentlichen Lesung schlimmer wäre, keine Stimme zu haben als bei einem Vortrag. Die Vorstellung, dass ich Geheimtipp eines HNO-Arztes, rohe Eier zu gurgeln, umsetzen muss, hält meinen Hals anscheinend in Schach.

Aber was lese ich? Natürlich den Krimi „Backe, backe …“, schließlich hatte ich die Idee für den Krimi, als ich bei vielen Gläsern Prosecco im Garten des Ateliers L’Aquarello saß, in dem ich lesen werden – nicht im Garten, wenn ich nach draußen und auf die Temperaturanzeige schaue.

Lesungsvorbereitung Auf einen Mord in Hagen

Aber wenn der zu lang ist oder zu kurz? Wie lange liest man an einem 10-Seiten-Krimi? Also doch: Probelesen. Es bleibt noch Zeit für einen kleinen Eindruck in die Autorenwerkstatt: Wie bin ich auf die Idee gekommen? Wie habe ich den Ermittler gefunden? Das war wirklich merkwürdig. Mich würde das bei anderen Krimi-Autoren interessieren. Hoffentlich meine Zuhörer auch. Es ist ohnehin komisch, dass meine Lesung parallel zu Dieter Nuhrs Auftritt in Hagen stattfindet – bin ich froh, dass es trotzdem Anmeldungen gibt und ich schon die Reserveklappstühle mitbringen muss. Ich bin gespannt, ob wirklich alle in das Atelier passen. Sicher wird es kuschelig.

Mist, ich wollte noch Bilder aus dem Garten zeigen, die sind futsch. Aber vermutlich ist in dem Atelier mit den vielen Besuchern ohnehin kein Platz für Fotos *gr* *hoff*.

Den E-Reader sollte ich vielleicht noch aufladen, damit er nicht mitten in der Lesung schwächelt. Das wär’s noch: Sorry, ich kann nicht weiterlesen, der Akku meines E-Readers ist leer. Also auf jeden Fall mache ich einen Ausdruck, das ist mal klar. Dann kann ich auch gleich die Münsterländer Mord(s)geschichten ausdrucken, vielleicht habe ich ja noch ein bisschen Zeit, daraus zu lesen. Ab Samstag sollen sie downloadbar sein. Oder lese ich doch lieber noch diesen ekeligen Krimi, in dem eine Journalistin entdeckt, dass Kinder auf geheimnisvolle Weise verschwinden.

Das werde ich spontan entscheiden. Jetzt muss ich ohnehin weg – vielleicht begegnet mir ja ein ganz neues Mordopfer.

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