Meine Rätselkrimis aus Wetter(03.02.2016) Eine Schreibaufgabe, die mich seit dem Sommer 2012 einmal im Monat beschäftigt, ist der Wetter-Krimi für den Wetteraner, ein Rätselkrimi mit Wetter-Bezug sozusagen. Bisher habe ich meine Erfahrungen bei der Themensuche und beim Reduzieren meines Textes in einem Extra-Blog veröffentlicht. Aber im Rahmen meiner Aufräumarbeiten habe ich das Wetter-Krimi-Schreibbuch hierher verlegt. Ab sofort gibt es hier die aktuellen Sorgen, Nöte, Ideen und Erlebnisse rund um die Wetter-Krimis.

Über den Rätsel-Krimi aus Wetter

Die Kriminalität macht auch vor einem idyllischen Städtchen wie Wetter nicht halt. Natürlich gibt es dort Ordnungshüter, die dafür sorgen, dass niemand Leichen im Keller hat und schon gar keine Leichen in der Stadt liegen, aber die können nicht überall sein und die haben nicht immer das Ohr am Bürger. Da ist Pfarrer Leonhard Hauser deutlich näher dran, auch wenn er erst nach seiner Pensionierung zurück nach Wetter gekommen ist. Als Pfarrer kommt er rum und viele erzählen einem Pfarrer leichter, was sie gesehen oder gehört haben, als der Polizei. Verstecke für Leichen gibt es in Wetter genug, ob verwinkelte Gässchen, Ruine, Wald oder See und die Motive fürs Morden finden sich überall, die sind nicht regional begrenzt. Die Mini-Krimis aus Wetter erscheinen monatlich in dem Magazin „Der Wetteraner“.

Die ersten 25 Rätselkrimis habe ich in einem E-Book zusammengetragen, das überall erhältlich ist, wo es E-Books gibt, unter anderem hier: Neobooks   Amazon   Itunes   Buch.de   Buecher.de  Thalia    Weltbild

3. Februar 2016

Puh, dieser Wetter-Krimi war eine schwere Geburt! Ich wollte einen Karnevalskrimi schreiben, fand aber nicht eine Karnevalsveranstaltung im Februar in Wetter. Also habe ich gestöbert, welche touristische Besonderheit ich noch nicht verwurstet habe, dabei fand ich die Info über den Schlebuscher Erbstollen und habe meinen Pfarrer Leonhard Hauser die Teilnahme an einer Führung auf den Spuren des Bergbaus in Wetter angedichtet. Blöd nur, dass auch ein Kegelclub dabei war und es Streit gab mit tödlichen Folgen 🙂 (Hier gibt es umfassende Informationen über den Erbstollen.)

3. Januar 2016

Um ein Thema für den Januar-Krimi zu finden, habe ich mir am ersten Arbeitstag des neuen Jahres einen Internetbummel gefunden. Dabei bin ich auf die Kunstakademie Wetter gestoßen, die genau im Haus Hove beheimatet war oder ist, das ich lose als Location für den ersten Wetter-Krimi 2016 in den Blick genommen hatte. Also schiebe ich Leonhard Hauser den Vorsatz unter, im neuen Jahr an einem Malkurs teilzunehmen, in dem er – wie könnte es anders sein – über ein Verbrechen stolpert. Und nachdem es nun einige Krimis lang keine Leiche gegeben hat, schicke ich ihn mal wieder auf Mörderjagd. Wen er wie verdächtigt, ist dann demnächst nachzulesen 🙂

25. November 2015 Ein Clown zuviel

Ich bin immer wieder erstaunt, dass ich auch noch über 30 Wetter-Krimis noch etwas Neues finde. Das Problem ist, dass ich die Krimis drei bis vier Wochen im Voraus schreibe, bis zum Erscheinungstermin kann ja viel passieren. Deshalb wähle ich möglichst Veranstaltungen aus, die bereits stattgefunden haben, aber doch eine Wirkung über den Tag hinaus haben. Wie die Clowns-Gala der Clowns-Visite. Das Projekt gefällt mir und deshalb fand ich, das könnte in einem Krimi vorkommen. Wie, das kann man im Wetteraner 12-2015 nachlesen.

2. November 2015 Verräterischer Wald

In diesem Monat bin ich zeitlich etwas knapp mit meinem Wetter-Krimi, zum Glück habe ich bei der Recherche gleich einen Ort und ein Event entdeckt, um das ich den Krimi ranken könnte, die Hubertusmesse in der Wengerner Mühle am 7. November. Nun wäre es zu einfach, jemanden bei einer Jagdmesse durch einen tödlichen Schuss zu Tode kommen zu lassen, da habe ich mir schon etwas anderes ausgedacht, eine kleine Legende erfunden und irgendwie brachte ich es bei dem schönen Wetter auch nicht übers Herz, jemanden sterben zu lassen. Das Ergebnis ist ab dem 13. November im Wetteraner zu lesen 🙂

24. September 2015 Zwischen den Büchern

Harkortturm in Wetter6. August 2015 130 Stufen

In den Mittelpunkt des nächsten Krimis habe ich mal wieder eine Sehenswürdigkeit aus Wetter gestellt, den Harkortturm, der bisher noch gar nicht mitspielen durfte. Pfarrer Leonhard Hauser genießt es, am ersten Sonntag im Monat die 130 Stufen zur Plattform hinaufzusteigen, um die Aussicht zu genießen. Etwas nervig sind manchmal die anderen Besucher, vor allem, wenn sie die Ruhe mit Streit zerstören. Oder gar auf andere Weise 🙂 – mehr verrate ich nicht, aber hier gibt es Infos über den Harkortturm.

3. Juli 2015 Der letzte Ton

Die Wahl des Themas für diesen Krimi ist mir schwer gefallen, ich schwankte zwischen dem Pokalschießen und dem Tag des Liedes. Letztendlich wurde es das Chortreffen im Burghotel Volmarstein, weil ich dazu mehr Informationen gefunden habe. Nun wird Leonhardt Hauser also Zeuge eines Chor-Zickenkriegs mit tödlichem Ausgang. Da er seine Ohren immer und überall hat, ahnt er bald, wer die hellblonde Sängerin auf dem Gewissen hat – nachzulesen in der Juli-Ausgabe des Wetteraners 🙂 (Hier als PDF herunterladen)

6. Mai 2015 Mörderische Stadtrundfahrt

Leonhard Hauser nimmt an der Stadtrundfahrt durch Wetter teil, die Besichtigung im Ratssaal und der Sparziergang zur alten Freiheit verlaufen noch gemütlich. Als er jedoch vor dem Restaurant aussteigen will, in dem der Mittagsimbiss eingenommen werden soll, hängt einer der Teilnehmer tot in seinem Sitz. Es sieht alles danach aus, als ob er vergiftet wurde. War das Gift im Begrüßungsschnaps und wer hat ihm eigentlich sein Glas gereicht? Oder wollte seine Frau sich für eine verpfuschte Operation rächen? Leonhard Hauser beschleicht ein Verdacht. (Hier als PDF herunterladen)

3. Juni 2014 Wettstreit der Oldtimer

Wettstreit der Oldtimer

Die Fotos vom Oldtimertreff am 1. Juni in Wetter haben mich zum nächsten Wetter-Krimi inspiriert. Dieses Mal gibt es keinen Mord, obwohl angesichts der Tat bei mindestens einem Beteiligten mörderische Gefühle aufkommen könnten. Doch zum Glück ist der pensionierte Pfarrer Leonhard Hauser zur Stelle und aufmerksam. So geht denn doch noch alles gut aus und dieses Mal muss nicht einmal die Polizei eingeschaltet werden – vielleicht später, wenn Leonhard Hauser sich an der Live-Musik im Bismarck-Quartier erfreut, aber das passt nicht mehr in die 1600 Zeichen, die für den Wetter-Krimi zur Verfügung stehen. Für jeden Krimi gilt, Ähnlichkeiten mit Personen sind reiner Zufall, in diesem Krimi ist die Ähnlichkeit mit einem Fahrzeug allerdings Absicht – mit einem!

4. März 2014 Tödlicher Nebenjob

Der Titel des nächsten Wetter-Krimis hätte auch lauten können: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Aber wer will schon so lange Titel lesen. Dabei trifft der Spruch den Kern der Story ganz gut. Manchmal entwickeln sich Geschichten-Ideen von selbst.
Angeregt zu dem Krimi wurde ich durch diesen Artikel über die fehlende Barrierefreiheit des Bahnhofs Wetter bzw. der neuen Züge. Dennoch ist er reine Fiktion, ich weiß nicht einmal, ob es wirklich in Wetter oder sonstwo solche mobilen Rampen gibt, wie sie in meinem Krimi vorkommen. Aber die brauchte ich für meinen Mord. Wer warum ermordet wird, wird in der nächsten Ausgabe des Wetteraners zu lesen sein.

21. Januar 2014 Bestrickende Aussichten

Nachdem in der letzten Zeit wieder alle Welt strickt und ich die Idee des „Guerilla-Knitting“ so witzig finde, lasse ich Pfarrer Hauser im neuen Wetter-Krimi im Strick-Milieu ermitteln. Als er auf einem Parkplatz aus dem Auto steigt, entdeckt er eine Leiche neben einem abgehackten Baum mit einer gelb-schwarzen Strickstulpe. Er hat einen Verdacht, wer der Täter oder die Täterin sein könnte und macht sich auf die Suche.

1. November 2013 Verlockender Hauptgewinn

Verlockender Hauptgewinn

Manchmal ist es gar nicht so leicht, mit einem Vorlauf von fünf Wochen einen Krimi zu schreiben. Dann nämlich, wenn dieser im Advent erscheinen wird. Ich habe ewig recherchiert, um herauszufinden, welchen Aufhänger es im adventlichen Wetter für einen solchen Krimi gibt. Ich bin gleich mal beim Adventsmarkt in Alt-Wetter hängengeblieben, aber der findet erst nach Erscheinen des nächsten Wetter-Krimis statt. Passt also nicht, vielleicht in der Januar-Ausgabe, mal sehen. Dann haben mich die Krippenbauer von St. Liborius begeistert, allerdings fand ich keine Information, ob in diesem Jahr wieder gebaut wird. Also musste ich das auch beiseite schieben. Den Aufbau des Weihnachtsbaums in Volmarstein hatte ich im letzten Jahr schon verwurschtelt. Also blieb nur – ach, das verrate ich jetzt nicht, ab dem 6. Dezember ist das ja im Wetteraner nachzulesen. Eines kann ich aber versprechen: keine Leichen im Dezember (eigentlich ein schöner Titel für einen Krimi, den merke ich mir.)

16. Oktober 2013 Bad in der Elbsche

Heute musste ich erst einmal recherchieren, wie der Fluss heißt, in dem die Leiche schwimmt, die Leonhard Hauser beschäftigt. Ein Dank an Mitglieder der Facebook-Gruppe „Du bist Wetteraner wenn….“, die mir innerhalb von kürzester Zeit auf die Sprünge geholfen haben. Außer dem E wusste ich plötzlich nichts mehr. Dabei wollte ich einen Nörgler umbringen lassen – nicht einen speziellen, sondern einen stellvertretend für alle, die mir so begegnen. Nun liegt er im Wasser, mit Sandsäcken beschwert. Dank seiner Beobachtungsgabe hat Leonhard Hauser ziemlich schnell einen Verdacht.

22. September 2013 Der Kartoffelfest-Krimi

So sah Streetart früher ausGanz aktuell soll der nächste Wetter-Krimi auf dem Kartoffelfest in Wetter-Wengern spielen. Bis jetzt hatte ich weder Motiv noch Täter und Opfer. Nachdem ich gerade vergebens Informationen über die Veranstaltung suche, tun sich viele Möglichkeiten auf. Mal ehrlich, liebe Stadtverwaltung:
wenn man auf einer fremden Internetseite verkünden lässt, dass es weitere Informationen auf einer Website gibt, dann sollten dort auch weitere Informationen stehen. Erstes Webmaster-Gesetz.
Und wenn keine weiteren Informationen auf der Startseite sind, sollte die Suche auf den ersten Blick zu finden sein und nicht versteckt unten auf der Seite. Und dann sollte die Suche etwas mehr als das Ergebnis „Suche“ ausspucken.
Nach diesem kleinen Einblick in die Leiden einer Autorin bei der Recherche, denke ich mir nun eben ein Kartoffelfest aus. Ich ging davon aus, dass das Fest Samstag und Sonntag stattfindet und wollte eigentlich nur wissen, wie spät es heute losgeht. Dann las ich, dass die Veranstaltung bereits am Freitag und Samstag war. Also kein Kartoffelfoto!
Übrigens hat mich Radio Ennepe Ruhr gerettet, auf deren Internetseite fand ich eine ausführliche Beschreibung des Programms. Vielen Dank!
So, nun habe ich die Leiche unter Kartoffeln verbuddelt – alles Weitere kann in der Oktoberausgabe des Wetteraners nachgelesen werden.
P. S. Und weil mir der Titel „Kartoffelgrab“ so gut gefällt, beanspruche ich prophylaktisch schon mal das Copyright. Die etwas holprige Recherche lässt mich darüber nachdenken, aus dem Rätsel-Krimi einen Lang-Krimi zu entwickeln.

31. August 2013 Abbruch einer Ferienreise

Marktplatz in WetterAm Donnerstag bin ich extra nach Volmarstein gefahren, um mich für diesen „Wetter-Krimi“ inspirieren zu lassen. Beim Kürzen sind ein paar Specials der „Ferienreise durch Volmarstein“ verloren gegangen, aber ohne die Veranstaltung hätte ich die Idee zu dem Krimi sicher niemals bekommen. Die Story wird ab Mitte September in der nächsten Ausgabe des Wetteraners zu lesen sein. Dann wird klar, wen Leonhard Hauser verdächtigt, als er beim Bummel durch Volmarstein einen toten Mann findet, der ihm bereits aufgefallen war, als er noch im Werkstattcafé saß.

16. Juli 2013 Tödliche Wasserwanderung

Auf Wunsch einer Leserin sollte der nächste Wetter-Krimi am Seefest spielen, das am letzten Wochenende am Harkortseee stattfand. Allerdings machten die zahlreichen Attraktionen mir die Wahl schwer, wie der Mord geschehen könnte. Ich habe darüber nachgedacht, die Stelzen der Stelzenläufer anzusägen und die Werkzeuge der Handwerker waren auch verlockend. Doch dann kam alles ganz anders.
Zum Glück ist Leonhard Hauser zur Stelle und sorgt mit seiner guten Beobachtungsgabe dafür, dass der Mörder des jungen Wahlkandidaten rasch ermittelt wird.

6. Juli 2013 Unruhe an der Ruhr

Blick auf die Ruhr von Wetter ausZunächst glaubt Pfarrer Hauser, er stünde wegen eines Unfalls im Stau vor der Baustelle an der Ruhrmauer. Als sich dann herausstellt, dass in der Baustelle ein toter Mann gefunden wurde, hält ihn nichts mehr in seinem Cabrio. Zu Fuß kämpft er sich gegen die Menschen, die ihm entgegendrängen und von dem Tatort fliehen. Er schnappt hier und da Informationen auf und weiß bereits mehr über den Toten als die Polizei, als er den Fundort erreicht. Und er hat eine Idee, wer der Täter sein könnte.

14. Mai 2013 Zahn um Zahn

Für den neuen Wetter-Krimi habe ich ein wenig recherchiert, was es Neues in Wetter gibt. Zuerst wollte ich ja den Täter unter die Damen und Herren mischen, die ihr Erstkommunion-Jubiläum gefeiert haben. Aber das hat mir dann doch nicht gefallen und ich war froh, als ich eine Nachricht über die Sanierung der Ruhrmauer entdeckte. Eine solche Baustelle ist doch ein wunderbarer Tatort. So kam es, dass Leonhard Hauser, als er mit seinem Cabrio die Ruhr entlang cruisen möchte, auf eine Leiche trifft.

17. März 2013 Gefährliche Catwalk

Der Sonntag steht bei mir ganz im Zeichen der Krimis. Die Modenschau meiner BusinessfrauEN-Kollegin Ute Herzog hat mich zu einem neuen Rätselkrimi inspiriert. Es ist eben nicht ganz ungefährlich, sich auf den Laufsteg zu wagen. Ich hoffe nur, dass die Models, die Ute unterstützt haben, sich von meiner Geschichte nicht abhalten lassen, im Herbst wieder aufzutreten. 🙂 Denn, man ahnt es schon, eine von ihnen trifft es. Aber sie haben mich ja nur inspiriert, so ist das, wenn eine Autorin zu Gast ist. Ich habe mir Mühe gegeben, die Personen alle zu verfremden und hoffe, dass nicht zufällig eines der Models „Anne“ oder „Renate“ heißt. Dann bitte schnell eine Info.

9. März 2013 Tod liegt in der Luft

Die Schlösser am Marktplatz in Volmarstein

Nachdem ich bei der letzten Ausgabe von „Der Wetteraner“ fast selbst zum Mordopfer geworden wäre, weil ich den Krimi so spät abgegeben habe, gleiche ich das dieses Mal wieder aus. Er ist schon fertig und damit ist auch klar, dass die Selavie-Modenschau im Café am Dorfplatz ohne Pfarrer Hauser stattfinden wird. Er findet seine nächste Leiche allerdings ganz in der Nähe. Inspiriert hat mich das Bild, das ich im letzten Sommer gemacht habe.

Das Denkmal mit den drei Vorhängeschlössen auf dem Dorfplatz in Volmarstein ist im Juni 1997 zum 950jährigen Bestehen des Ortes aufgestellt worden. Es erinnert an die Bedeutung, die die Schlossindustrie für Volmarstein hat. Tja, für das Opfer in meinem nächsten Rätselkrimi war das Denkmal auch bedeutsam.

2. März 2013 Auf ins Kino

Im nächsten Rätselkrimi wird mein Pfarrer Leonhard Hauser an einem besonderen Ort fündig und ermitteln. Dabei wollte er nur ins Kino gehen, um sich an der Aktion „Kinoretter“ zu beteiligen und die Lichtburg in Wetter zu retten. Aber wie das Leben so spielt, stolpert auch hier über eine Leiche. Aus dem Kino-Erlebnis wird also erst einmal nichts, deshalb heißt die Geschichte auch „Der Film fällt aus“. Was Leonhard Hauser stattdessen erlebt, gibt es ab dem 8. März in Ausgabe 9 von „Der Wetteraner“.
Mehr über das Kino „Lichtburg“
Die Aktion „Kinoretter gesucht“, die mich zu dem Krimi inspiriert hat

3. Februar 2013 Das praktische Kochbuch

Der Tatort im nächsten Rätselkrimi für „Der Wetteraner“ wird das Henriette-Davidis-Museum sein. Leonhard Hauser hat leichtsinniger Weise versprochen, bei einer Wohltätigkeitsgala ein Rezept aus dem praktischen Kochbuch von Henriette Davidis zu kochen. Ja, man soll eben genau überlegen, ob man seine Versprechen halten kann.
Das praktische Kochbuch gab es übrigens wie Henriette Davidis wirklich. Sie war die Tochter eines Pfarrers und hat sich, wie man am Titel des Buches unschwer erkennt, für die gute Küche eingesetzt. Allerdings nicht heute oder im letzten Jahrhundert, sondern Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie lebte von 1801 bis 1879. In Wengern geboren, zog es sie nach Aufenthalten in Windheim und Bremen immer wieder in die Region zurück. Zuletzt lebte sie in Dortmund, wo sie auch starb. Zeitweise arbeitete Henriette Davidis als Lehrerin in einer Mädchenarbeitsschule in Sprockhövel, parallel recherchierte sie und schrieb an ihren Büchern. Fast könnte man sagen, ihr „Praktisches Kochbuch, das 1845 bei Velhagen & Klasing erschien und bis 1942 über 60 Auflagen erreichte, ist so etwas wie die Märchensammlung der Gebrüder Grimm fürs Kochen.
Zum „Praktischen Kochbuch“ im Projekt Gutenberg
Zum Henriette-Davidis-Museum
Zum ausführlichen Wikipedia-Artikel über Henriette Davidis
Und hier gibt es ab Mitte Februar den Rätselkrimi

10. November 2012 Von Hindernissen beim Krimi-Schreiben

Mörderische ZugfahrtDa hatte ich eine schöne Idee für den nächsten Wetter-Krimi. Leonhard Hauser sollte im Bus eine Leiche finden. Allerdings musste ich dafür wissen, welche Linien wann und woher durch Wetter fahren. Dank Internet kein Problem, dache ich und war dann fünfzehn Minuten damit beschäftigt, den Linienplan von Wetter zu suchen und nicht zu finden. Ok, gefunden habe ich ihn. Aber ziemlich versteckt und leider ließ sich die Seite, die ich brauchte, nicht herunterladen. Und nicht nur das, sie brachte meinen Browser auch noch zum Absturz. Das Ergebnis ist, dass Pfarrer Hauser die Leiche in der Ruhrtalbahn findet und in einem meiner nächsten Krimi ein Web-Programmierer Opfer sein wird.
Auch diese Geschichte kann man im Internet nachlesen. Hier findet sich der Rätselkrimi „Tödliche Handarbeit“. Dafür habe ich tief in meiner Erinnerung gekramt und mich gefragt, ob es heute noch immer erlaubt ist, im Unterricht zu stricken.

18. Oktober 2012 Auf Krimi-Recherche in Volmarstein

Hotel an der Burg in WetterAuch in der nächsten Ausgabe des Magazins „Der Wetteraner“ soll Pfarrer Leonhard Hauser ermitteln. Also bin ich in der letzten Woche statt nach Frankfurt zur Buchmesse nach Volmarstein gefahren, um mich zu informieren, wo er sich aufhält, wenn er nicht gerade ermittelt.
Bei der Suche habe ich einige mögliche Fundorte für Leichen entdeckt, aber schließlich traf ich ihn just, als er sein Mittagessen, eine Entenbrust in Orangensauce, beendet hatte und zu einem Spaziergang zur Burgruine aufbrach. Er war so in Gedanken, dass ich ihn nicht gestört habe. Was ihn beschäftigt hat, wird in der November-Ausgabe vom „Wetteraner“ zu lesen sein. Bis dahin lohnt sich ein Spaziergang durch Volmarstein samt Anstieg zur Burgruine auf jeden Fall.

10. September 2013 Pfarrer Hauser auf der Hängebrücke

Eigentlich sollte Pfarrer Hauser ja beim Volmarsteiner Herbstmarkt ermitteln, aber dann fiel ihm ein, dass er sich unbedingt diese legendäre Hängebrücke anschauen musste, die beim Tag des offenen Denkmals, am 9. September, für zwei Stunden zugänglich war. Also hat er sich dorthin auf den Weg gemacht. Doch Pfarrer Hauser wäre nicht Pfarrer Hauser, wenn sich dem Genuss der Stille und dieses Bauwerks nicht etwas in den Weg stellen würde, dieses Mal fiel ihm sogar etwas in den Weg. Wo und wie, das habe ich gerade im neuen Rätsel-Krimi für den Wetteraner geschrieben. Verraten wird heute noch nichts, leider gibt es auch noch kein selbst geschossenes Foto von der Hängebrücke, weil ich gestern von einem anderen Krimi gefangen war und einer Ermittlerin, doch das ist eine andere Geschichte.

12. August 2012 Moonlight-Shopping in Wetter

Neuer Bahnhof in WetterGestern Abend war ich in Wetter, um „Leichenfundorte“ für meine Rätselkrimis für das Magazin „Der Wetteraner“ zu sammeln. Die nächsten Ausgaben sind auf jeden Fall gesichert und eine Idee für einen Kurzkrimi habe ich auch schon. Noch verrate ich nichts, außer dass Leonhard Hauser über seine nächste Leiche im Umfeld des Moonlight-Shoppings stolpern wird. Aber, ich kann all jene beruhigen, die sich als mögliche Opfer sahen. Ich habe ein ganz anderes gewählt und auch mit einem potenziellen Täter habe ich gestern Abend nicht gesprochen. Auch wenn es sehr kommunikativ war, weil ich immer wieder angesprochen wurde, wenn ich dunkle Ecken und andere wenig fotogene Stellen fotografiert habe.

3. August 2012 Leonhard Hauser ermittelt in Wetter

Villa Vorsteher in WetterDa ist sie nun die erste Ausgabe des Magazins „Der Wetteraner“, in dem nun monatlich der pensionierte Pfarrer Leonhard Hauser ermitteln wird. Eigentlich ist er ja nur in seine Heimatstadt Wetter an der Ruhr zurückgekehrt, um die Chronik des Ortes zu schreiben. Aber dann stolpert er alle Nase lang über Leichen, die nicht auf dem Friedhof liegen, und seine Neugier lässt ihn nicht ruhen, eher er nicht weiß, wer die Menschen vorzeitig ins Jenseits befördert hat.
Die Figur des Leonhard Hauser habe ich speziell für Wetter und den Wetteraner entwickelt, es war gar nicht so leicht, einen passenden Ermittler zu finden, weil ich unbedingt jemanden brauchte, der viele Menschen kennt und sich für historische Gebäude interessiert. Schließlich soll Wetter in den Krimis auch zu erkennen sein.