(04.06.2013) Vorab ein Tipp an alle, die gelegentlich Krimis oder Geschichten verfassen: Schreibt niemals vorab eine Inhaltsangabe in eine E-Mail. Ihr sucht euch dumm und dusselig, zumindest ging es mir so. Ich wusste genau, es gibt eine kurze Inhaltsangabe und habe sie nicht auf meinem Rechner gefunden. Warum nicht? Weil ich sie nur mal eben in eine E-Mail an den Veranstalter der Lesung geschrieben habe.

Wenn ich ehrlich bin, ist die Geschichte dieses Krimis ohnehin eine des Nicht-Findens und ich bin froh, dass meine Ermittler am Ende den Täter gefasst  haben. Ich wollte am Dienstag nach Pfingsten eine kleine Tatort-Recherche betreiben und habe die Burgruine, in welcher der Krimi spielen soll, nicht gefunden. Zunächst nicht, am Ende dann doch, wie dieses Foto hier beweist.

Und das hier ist die Inhaltsangabe, die ich verschickt habe – inzwischen gibt es die ganze Story dazu:

Anlässlich ihres 30-jährigen Abi-Jubiläums kommen viele Ehemalige des Gymnasiums Waldstraße zum Jahrgangstreffen nach Hattingen. Natürlich gehören zum Unterhaltungsprogramm ein gemeinsamer Besuch in der aktuellen Ausstellung im Bügeleisenhaus und eine Wanderung auf den Isenberg. Was jedoch als gemütliche Runde beginnt, endet mit einem Mord, dessen Ermittlungen weit zurückreichen. Ausgerechnet in den Resten der Isenburg wird am Sonntagmorgen einer der Ehemaligen tot gefunden. Und nicht nur die Leiche liegt dort. Für den leidenschaftlichen Krimi-Fan und Blogger Sven Kempelmann eine einmalige Gelegenheit, seine Spürnase zu beweisen und der Welt zu zeigen, was er drauf hat. Auch wenn die Polizei nicht glücklich über seine Einmischung ist, sorgt er am Ende doch dafür, dass die erstaunlichen Hintergründe des Mordes aufgedeckt werden.

Den Krimi lese ich am 5. Juni 2013 in Hattingen im Rahmen einer Veranstaltung des Bügeleisenhauses in Kooperation mit der Mayerschen Buchhandlung.

Um jedem Missverständnis vorzubeugen – alle Personen in der Geschichte sind frei erfunden, (außer dem Lehrer, der in den 70er Jahren die Buddel-AG geleitet hat. Und die Örtlichkeiten und die historischen Ereignisse oder Gerüchte rund um die Isenburg habe ich mir geliehen. Die Familiennamen habe ich einem historischen Adressbuch entnommen, das ich im Internet gefunden habe, und für die Vornamen habe ich in dieser Liste mit Vornamen, die vor 50 Jahren üblich waren, nachgeschaut.

Auf die Idee für das Mord-Motiv kam ich übrigens durch eine Internetrecherche über die Isenburg.

Mehr über die Isenburg – allerdings kein Hinweis auf mein Mord-Motiv – findet sich hier.

Inzwischen habe ich schon ein Cover gebastelt, um den Krimi nach der Lesung als E-Book einzustellen, das wollte ich immer schon ausprobieren. Das wird dann der nächste Werkstattbericht,