(18.05.2015) Wenn ich in den letzten Tagen die Sonnenstrahlen gesehen habe, war ich manchmal ein wenig enttäuscht, dass ich das Himmelfahrtswochenende am Hagener Schreibtisch statt am Baltrumer Strandkorb verbracht habe. Blicke ich aber zurück, bin ich froh, dass ich in Hagen geblieben bin. Und dabei habe ich nur einen Teil des tollen Wochenendangebots genutzt, weil Schreibtisch und die Herren Schnupfen und Husten aus der Familie Grippe mich abgehalten haben. Da es doch immer noch Menschen gibt, die Hagen nicht oder falsch kennen, ist hier ein kleiner Streifzug durch das Wochenende mit Freizeittipps für die nächsten Wochen und Monate.

Am Samstag habe ich die Eröffnungsveranstaltung des Hagener Teils der „China 8“-Ausstellung besucht, die derzeit an acht Orten an Rhein und Ruhr zu sehen ist. Ich war erstaunt von der Vielfalt der Kunstwerke, in Hagen sind es überwiegend Installationen, die ich mir auf jeden Fall noch einmal in Ruhe anschauen werde. Bis zum 25. September ist Zeit dazu. Das Ziel ist, alle acht Ausstellungen anzuschauen. Das Foto zeigt übrigens nicht nur mich in der Ausstellung vor meiner Lieblingsinstallation – es symbolisiert übrigens auch die Erkenntnis des Wochenendes, dass man immer mit Fotografen rechnen sollte 🙂 (Foto: Olli Grosch)

Leider konnte ich abends nicht am 40. Geburtstag von Green im Werkhof Hohenlimburg teilnehmen. Wenn ich die Bilder bei Facebook sehe, tut es mir heute noch leid. Abends tobte Familie Grippe immer besonders stark. Aber wie ich hörte, wird es im Herbst eine neue Gelegenheit geben, Green zu hören und Dirk Esser und Björn Nonnweiler, die zeitgleich im Kulturhof Emst spielten, werden sicher wieder zu erleben sein.

Beba Ilic mit OB Erik O. Schulz und Moderator Bernd Hoffmann

Am Sonntag war ich dann bei einem ganz besonderen Event, der Vernissage zum Projekt Hinsehen von Beba Ilic. Die Veranstaltung war deshalb besonders, weil sie mit viel Engagement der Fotografin Beba Ilic und vielen Hagenerinnen und Hagenern sowie auch Hagener Unternehmen stattfand. Alles war selbst organisiert – ehrenamtlich, aus Freude über das Projekt. Das kann man nicht oft genug betonen in einer Stadt, die unter Geldnot leidet und in der manche Projekte mit dem Argument, wenn ihr mir Geld gebt, mache ich auch was, abgetan werden. Beba Ilic hat gezeigt, wie viel mit einem Ziel und Kreativität zu bewegen ist.

Ach ja, was ich nicht geschafft habe, ist die PelmkeExhibition – der SuperKunstMarkt. Das fand ich schade, da wäre ich gerne dabei gewesen. Aber es zeigte sich mal wieder, dass man in Hagen ständig etwas unternehmen kann – vorausgesetzt, Familie Grippe ist nicht gerade zu Besuch :-). Das als kleinen Hinweis am Rande für diejenigen, die behaupten, in Hagen wäre nichts los! Auch da gilt Bebas Motto: „hinsehen“! © Birgit Ebbert

Hier gibt es ein paar Fotoeindrücke von der Vernissage zur „hinsehen“
Bei TV 58 Beba Ilic über das Projekt & das Grußwort von OB Erik O. Schulz samt Geburtstagsständchen für Beba Ilic

Und weil ich Freizeittipps versprochen habe, sind hier ein paar Links:

Internetseite zur Ausstellung „China 8“ in acht Orten an Rhein und Ruhr inkl. Hagen
Vernissage zum Projekt „Hinsehen“ von Beba Ilic
Seite von Green, wo es demnächst bestimmt aktuelle Termine gibt 🙂
Die Termine von Dirk Esser und Björn Nonnweiler gibt es u. a. hier
Hier bleibt man auf jeden Fall auf dem Laufenden, was in der Pelmke stattfindet