(27.02.2011) In der letzten Woche habe ich wieder einmal diese merkwürdige Gleichzeitigkeit der Ereignisse erlebt. Von allen Seiten ist mir Erich Kästner wieder in den Sinn gekommen.

Es begann mit der Diskussion um die Guttenberg-Dissertation. Ich habe nämlich über Erich Kästner promoviert und erinnere mich gut daran, wie ich damals sorgfältig darauf geachtet habe, nur ja nicht versehentlich etwas ohne Quellenangabe zu zitieren. Seit fast 20 Jahren ziehe ich die Ordner mit allen Unterlagen mit um – sehr zum Unmut der Umzugsmenschen, die die Kisten mit den Ordnern tragen müssen.

Doch das war nur der Anfang meiner Kästner-Woche. Als nächstes begegnete mir ein Roman-Konzept rund um Erich Kästner wieder und am liebsten hätte ich gleich angefangen, es umzusetzen. Doch dafür hatte ich keine Zeit, denn erstens war ich ja auf der didacta in Stuttgart und zweitens war da noch Erich Kästners Geburtstag am 23. Februar. Der bedeutet in jedem Jahr wieder, dass ich Anfragen über Anfragen zu Erich Kästner bekomme. Das ist zwar schön und es macht Spaß, die Anfragen zu beantworten, aber es frisst eben auch Zeit. Denn die meisten Leute möchten wissen, ob ein Gedicht oder gar ein Zitat von Erich Kästner stammt oder nicht. Dann vergrabe ich mich jedes Mal wieder in Kästners Bücher und komme zu nichts anderem mehr.

Zum Abschluss der Woche habe ich schließlich die Links auf meiner Seite über Erich Kästner überprüft. Falls ihr also auch gerade auf dem Kästner-Revival-Trip seid, schaut doch mal auf www.kaestner-im-netz.de vorbei. Ich schaue übrigens gerade „Das fliegende Klassenzimmer“ in der Fassung mit Blacky Fuchsberger an – wenn schon, denn schon!