(07.08.2015) Es ist vollbracht! Fast alle Plakate sind fertig geworden und die wenigen, die noch ein wenig Finetuning benötigen, werden in der nächsten Woche fertig gestellt. Ich war an den letzten beiden Workshoptagen nicht die ganze Zeit dabei, weil nichts lästiger ist, als wenn einem jemand beim Malen ständig auf die Finger guckt.

Am Mittwoch habe ich noch den Crashkurs in Sachen Plakat-Gestaltung und Farbenlehre mitbekommen. Marina hat ein paar Tipps gegeben, die auch beherzigt wurden. „Ein Plakat kennt keine weißen Flächen“, hat sie gesagt und tatsächlich gab es weiße Flächen nur noch auf den Werken, die nicht ganz fertig wurden. Wer jetzt meint, aber manchmal braucht man doch in einem Bild weiß – dafür gibt es weiße Farbe. So einfach kann Malen sein :-). Auch den Tipp, das Blatt ganz auszunutzen, weil unser Gehirn eine gefüllte Fläche schöner findet als ein Zwergenwesen mitten auf einem Blatt, haben alle umgesetzt.

Am Rande bemerkt, alle kannten sich super mit Farbtönen aus, konnten lässig die Grundfarben und Komplementärfarben nennen. Das sollte man wissen, erklärte Marina, weil man bei der Plakatgestaltung gerne durch die Verbindung von Grundfarbe und Komplementärfarbe die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Nach dieser Einführung starteten die Teilnehmer am Mittwoch damit, ihre Konzepte zu verfeinern und mit Aquarell- oder Acrylfarben die Bilder zu malen. Das war der Moment, in dem ich mich verabschiedet habe, deshalb war ich heute gespannt, wie die Plakate aussehen würden. Und ich war begeistert. Ich hatte gehofft, dass tolle Bilder zustande kommen, aber die Ergebnisse haben meine Erwartungen übertroffen. Ok, es waren einige Talente unter den Teilnehmern, das gebe ich zu, aber auch einige, die sonst nicht so viel malten und alle haben schöne Ergebnisse hinbekommen, die allerdings erst im Rahmen unserer Präsentationsausstellung gezeigt werden, deshalb habe ich für den Blog hier nur kleine Ausschnitte gewählt.

Nun sind wir gespannt, was der Grafiker daraus zusammen mit den Texten basteln wird. Sobald die Werke fertig sind, wird es eine Ausstellung der Bilder und der Plakate geben, bis dahin bleiben die Werke in der Stadtbücherei. Nur ich darf noch einmal hingehen und sie fotografieren 🙂

Mein Fazit: Das war eine tolle, für alle anstrengende Veranstaltung, die aber – wie ich hörte – allen viel Spaß gemacht hat. Zumindest habe ich Bemerkungen wie „Gibt es das in den nächsten Ferien wieder?“ so interpretiert. Wir werden sehen. © Birgit Ebbert

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