(14.03.2014) Geschafft! Mein E-Book „Die 50 besten Morde oder Frauen rächen anders“ ist hochgeladen. Was so einfach klingt, war bei weitem nicht so easy, wie ich mir das vorgestellt hatte. Dabei hatte ich vor längerer Zeit bereits das Neobooks-Dokument zur Formatierung von Word-Dokumenten gelesen und sämtliche Zeilenschaltungen geändert, sodass nicht mehr bei jedem Zeilenumbruch automatisch ein neuer Absatz erfolgt, sowie die Überschriften hübsch und nutzbar formatiert. Trotzdem blieb noch viel zu tun.

In der Rubrik 1. „Autor & Werk“ musste ich ein paar Sätze über mich als Autorin schreiben, den Roman einem Genre zuordnen, zwei Inhaltsangaben schreiben und Tags eingeben, die zu dem Werk passen. Ein Tipp meiner persönlichen E-Book-Beraterin lautete, möglichst viele Tags anzugeben, aber mir sind nur zwölf eingefallen und ich kann es nicht leiden, wenn unter einem Schlagwort Bücher aufgelistet werden, die nicht zum Thema passen.

Knifflig wurde es dann bei 2. Zusatzangaben. Hier musste ich entscheiden, ob ich das Werk nur verkaufen möchte oder ob ich mich damit auch beim Verlag bewerben möchte. Im ersten Moment dachte ich: „Natürlich möchte ich mich auch beim Verlag bewerben.“ Aber dann las ich, dass das bedeutet, dass das Buch automatisch in den Wettbewerb eingespeist wird. Genau der Wettbewerb war es aber, der mich vor einiger Zeit abgeschreckt hat, Neobooks zu nutzen. Ich habe einige Wettbewerbsbeiträge beobachtet und mir kam es vor, als würden sich alle entweder gegenseitig fertig machen, um den Platz im Ranking zu drücken oder hochzupuschen. Schade, aber ich habe weder Lust noch Zeit, mich in diese Materie, die mir wie eine Geheimwissenschaft vorkam, einzudenken. Da schreibe ich lieber an meinem nächsten Roman weiter. Also habe ich das Kreuz bei der Verlagsbewerbung schweren Herzens herausgenommen.

Blieb in dieser Rubrik nur noch, den Preis festzulegen. Da habe ich wirklich lange mit mir gehadert, weil ich es nicht gut finde, für die Arbeit, die ich mit dem Werk hatte, 0 oder 0,99 Euro anzugeben. Als Autorin kann ich von einem Mindestlohn ohnehin nur träumen, aber solche Dumping-Preise finde ich grenzwertig. Meine E-Book-Beraterin hat mich darauf hingewiesen, dass man aber diese niedrigen Preise braucht, um überhaupt in ein Ranking der Vertriebskanäle zu kommen. Ich habe mich dann entschieden, das Buch zunächst für 0,99 Euro als Startpreis anzubieten. Ich hatte ohnehin geplant, eine Art Gewinnspiel rund um das E-Book zu starten: Wer mir bis zum 30. April Fehler mitteilt, nimmt an einer Verlosung teil. Unter allen Einsendern verlose ich fünf signierte Bücher. Sobald ich die gesammelten Fehler korrigiert habe, lade ich eine neue Version zum regulären Preis hoch. Das fand ich einen guten Deal für alle Seiten und damit fühle ich mich wohl. Damit war das Problem auch gelöst.

Mein erstes E-BookDie Rubrik 3. Cover habe ich schnell erledigt, weil ich das Cover schon vor einiger Zeit hochgeladen habe und mich damit der Cover-Editor auch nicht interessieren muss.

Dann ging es ans Herzstück, zu 4. Manuskript. Dank meiner Vorarbeit im Word-Dokument klappte das Hochladen ohne Probleme. Ich habe wohl auch eine gute Zeit erwischt, denn es dauerte nur eine gute Minute, bis ich mir die Vorschau als Epub anzeigen lassen konnte. Juhu! So wird das E-Book also aussehen. Das habe ich mir doch direkt auf dem E-Reader und im Sony-Reader auf meinem Tablet angeschaut und war begeistert. Einen Wermutstropfen gab es allerdings, dass auf der ersten Seite „Kapitel 1“ stand, was überhaupt nicht zu meinem Manuskript passte. Mit dem Text-Editor konnte ich das jedoch schnell beheben, sodass der Veröffentlichung nichts mehr im Weg war. Ich habe mir sicherheitshalber das Werk noch einmal auf dem Reader angeschaut und keine Umbruch-Macken gefunden. Schon wartete die nächste Hürde. Ich musste nämlich entscheiden, wie lang die Leseprobe sein sollte und konnte als Option 10 bis 90 Prozent wählen. Die Vorstellung einer Leseprobe von 90 Prozent fand ich witzig, habe mich dann aber doch für 10 Prozent entschieden, das sind immerhin gut 20 Seiten, die müssten einen ausreichenden Eindruck von dem Roman vermitteln.

Dann noch zu 5. Prüfung & Freigabe, alle Felder hatten grüne Häkchen, das sah gut aus, nur noch anklicken, dass ich die AGB gelesen habe und meine Angaben vollständig sind und schon wechselte mein E-Book-Experiment aus dem stillen Kämmerchen in den öffentlichen Webraum. Wie aufregend!
Allerdings begann das Ganze schon mit dem Frust, dass der von mir angegebene reguläre Preis von 2,99 € nirgends angezeigt wurde, sondern nur der Startpreis. Grrr.

Informationen zum Fehler-Such-Gewinnspiel

Die Grundidee des Spiels ist ganz einfach: Wer in meinem E-Book „Die 50 besten Morde oder Frauen rächen anders“ Fehler findet und diese bis zum 30. April an autorin@birgit-ebbert.de mailt, nimmt automatisch an einer Verlosung teil. Verlost werden fünf signierte Exemplare meiner Printbücher. Die Gewinner können unter anderem unter folgenden Büchern wählen:

  • Brandbücher (Gmeiner 2013)
  • Susa, Timo und die Buchstabenverschwörung (Arena 2013)
  • Selbstmarketing. Mehr Erfolg durch geschickte Eigen-PR (HaufeLexware 2013)
  • Effektiver Lernen für Dummies (Wiley 2013)
  • Miekes genialer Anti-Schüchternheitsplan (Arena 2012)
  • Ego-Trip. Computerrallye durch das Leben (Edition Zwehorn 2012)
  • oder eines meiner anderen Bücher, auch von meiner Kästner-Dissertation habe ich ggf. noch ein Exemplar vorrätig.

Am besten ist es, bei der Einsendung der Fehler gleich den Buchwunsch und den Namen für die Widmung anzugeben.

Zu dem Roman gibt es übrigens eine Internetseit: www.die50bestenmorde.de