(23.09.2012) Dieses Thema fasziniert mich schon lange, deshalb habe ich unendlich viele Bücher und Artikel zu der Frage gewälzt, um herauszufinden, ob meine These wirklich stimmt.

Ich bin fest davon überzeugt, dass man sich leichter motivieren kann, wenn es eine Vision, ein Bild von sich oder der Welt gibt, auf das man hinarbeiten kann. Dass das funktioniert sieht man schon an Kindern, die so unendlich viel lernen, ohne dass sie jemand von außen bewusst dazu auffordert, einfach, weil sie das Bild im Kopf haben, was sie können und erreichen möchten.

Natürlich heißt das nicht, dass man auf spielend leichtem Weg dieses Bild erreicht. Kaum ein Weg ist ohne Hindernisse oder Rückschläge, aber wie bei einer Reise, auf der man einen Stau oder eine Autobahnsperrung hinnimmt, weil man weiß, dass einen ein tolles Ziel erreicht, ist es meiner Meinung nach auch im Leben.

Ich war sehr froh, dass sich schon bei der Sichtung der Forschungsergebnisse und Studien zeigte, dass ich nicht alleine mit meiner Meinung bin. Egal, ob man nun Vision als Bild vom eigenen Leben, als Bild von der Welt, als Lebensziel oder Lebensthema sieht – wichtig ist, es wirkt. 

Erst kürzlich, als ich die Paralympics sah, habe ich oft daran gedacht und die Kindheitsträume, die ich seit zwei Jahren sammle, machen es auch deutlich, dass Visionen einen zu besonderen Anstrengungen motivieren können. 

Auch bei dem Vortrag berichteten einige Besucher von ihren Visionen und denen ihrer Kinder, die mich sehr beeindruckt haben. Vor allem haben sie mich motiviert, weiter an meinen Visionen zu arbeiten und weiter die Augen auf zu halten, wann immer mir Menschen mit Visionen begegnen oder ich von ihnen höre oder lese.

Einige Visionen finden sich schon jetzt auf der Seite www.kindheitstraum.wordpress.com – ich hoffe, es werden bald mehr.

Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige. (Seneca)