(03.10.2015) Als ich gestern in Borken war, habe ich das schöne Wetter für einen Nostalgie-Spaziergang genutzt und das eine oder andere im Bild festgehalten. Die Idee stammt nicht von mir, leider fällt mir nicht mehr ein, in welchem Blog ist etwas Ähnliches vor längerer Zeit gesehen habe – falls also jemand Anspruch auf die Idee hat, bitte melden 🙂 Im Übrigen kann ich jedem einen solchen Spaziergang empfehlen, er macht großen Spaß und weckt teils witzige Erinnerungen.

An dieser Stelle stand früher die Fahrschule, in der ich den Führerschein gemacht habe.

Hinter Baum und Hecke befinden sich der alte Friedhof und der Kindergarten, in dem ich nach dem Abi ein halbes Jahr Praktikum gemacht habe.

Von Stuttgart aus bin ich noch viele Jahre hierher gefahren, um mir die Haare schneiden zu lassen.

Eine Kreuzung, die heute genauso aussieht wie 1982, als ich dort ein halbes Jahr lang anhalten musste, um zu meinem Praktikum im Kindergarten zu fahren.

Ob es die Bank früher gab, weiß ich gar nicht, ich bin ja immer vorbeigeradelt. Aber den Herrn gab es in den 70er- und 80er-Jahren gewiss noch nicht.

In meiner Kindheit war hier immer Kirmes – auf einem Aschenplatz, aber mit tollen Gewinnen am Losstand, eines bekam ich in der ersten Klasse von meinem Lehrer geschenkt, das habe ich heute noch 🙂

Wir mussten noch alles innerhalb des Ortes mit dem Fahrrad ansteuern, heute gibt es Stadtbusse.

Früher gab es hier nur eine Treppe zum Hallenbad, das damals auch noch nur Hallenbad hieß. Die Stromtankstelle gegenüber habe ich gestern zum ersten Mal gesehen.

In meiner Schulzeit gab es zwar die Brücke, aber nicht solche schönen Säulen.

In diesem Stadion, das früher einfach Sportplatz hieß, fanden die Bundesjugendspiele in der Leichtathletik statt. In der Sprunggrube habe ich immer die meisten Punkte bei den Bundesjugendspielen bekommen.

Diesen Weg bin ich während meines Praktikums gefahren, meist schon in Gedanken bei Stunden meiner Jugendgruppe oder Besprechungen fürs Jugendhaus.

An der Stelle standen in meiner Schulzeit Pavillons, unter einem haben wir mal das Klassenbuch versteckt 🙂

In einer der Klassen hatte ich Unterricht – ich erinnere mich aber nur daran, wie laut es war, wenn die Sirenen getestet wurden.

Immer ein Geheimtipp, wenn man mit dem Auto zur Christmette fuhr.

„Meine“ Kirche der Kindheit und Jugend wurde inzwischen umgewidmet, dort ist jetzt u.a. das Jugendhaus untergebracht. Von der Grundschule aus gingen wir hierhin zum Singen.

Ich bin nicht sicher, ob die beiden immer an dem Platz standen.

Was habe ich an dieser Kreuzung, die ich zum Gymnasium fast täglich überquerte, nicht alles gedacht – und manchmal in dem Gebäude rechts eine Pommes mit Mayo gegessen.

In der Aula hinter diesem Fenster habe ich mein Abi-Zeugnis bekommen und auch sonst einiges erlebt 🙂

Das Gymnasium Remigianum, in dem ich Abitur gemacht habe.

In der Berufschule habe ich als 14-Jährige den Schreibmaschinenkurs der VHS besucht.

Meine Grundschule von der zweiten bis zur vierten Klasse.

Etwa an dieser Stelle stand die Bäckerei, in der wir immer Kuchenränder geschenkt bekamen. Im Hintergrund sieht man noch den Schreibwarenladen, der auch diese geniale Kokosschokolade hatte, von denen ein großes Stück 10 Pfennig kostete.

Diese Bahnschranken waren vor allem dem Nachhauseweg sehr lästig, aber manchmal auch auf dem Schulweg, wenn ich mich einmal zu oft im Bett umgedreht hatte 🙂

Über diese Schienen fuhr der Zug, der mich zum Studium nach Bonn brachte.

Einer der wenigen Plätze in Borken, der noch genauso unbebaut ist wie früher.

In den Freistunden in der Oberstufe habe ich hier Brötchen und Käse für eine Frühstückspause zu Hause gekauft.

Spätestens hier habe ich mir bei Regen ein Fahrrad mit Dach gewünscht.

An dieser Kurve habe ich einen halben Schneidezahn verloren.

Der Bauernhof war schon an dieser Stelle, als unser Haus gebaut wurde.
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Ähem, da stand die Telefonzelle, von der aus wir heimlich bei einem Lehrer angerufen haben.

Hier habe ich als Kind 1/2 Kassler und 100g „Holländer“ gekauft 🙂