(11.12.2018) Am Freitagabend entführte uns die letzte Premiere 2018 im Theater an der Volme in die Welt der Komiker und Comedians früher und heute. Das war eine sehr unterhaltsame Zeitreise, bei der Dario Weberg und Carola Schmidt in viele unterschiedliche Rollen schlüpften.

Der Untertitel des Programms „Eine bunte Retro Revue“ trifft genau den Inhalt des Abends. Angefangen von Sketchen von Karl Valentinüber pantomimisch dargestellte Liedsketche der Ersten Allgemeinen Verunsicherung bis zu komischen Szenen aus der heutigen Zeit war alles dabei. Los ging es mit der „Orchesterprobe“, naja eher einem Gespräch vor derOrchesterprobe :-), bei dem sich Musiker und Dirigent über den Zufall streiten. Dass DarioWeberg den „Märchenprinz“ komisch darstellte, ahnt man, wenn man öfter imTheater an der Volme zu Gast ist. Mein Lieblingssketch allerdings war „Und Meyer sieht mich freundlich an“, ein Couplet von Rudolf Bernauer aus dem Jahr 1901. So witzig!

Kindheitserinnerungen wurden wach, als Dario Weberg in der Rolle von Adolf Tegtmeier alias Jürgen von Manger auftrat. An den dargebotenen Sketch „Schwiegermuttermörder“ erinnere ich mich nicht aus meiner Kindheit,aber ich habe mich trotzdem köstlich amüsiert. Noch einen Flashback in unsere Kinderzeit bekamen wir bei dem Song „Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze“ von Wum. Wisst ihr noch, der Hund der immer so schön „Thoooeeelke“ rufen konnte und eine kleine musikalische Solokarriere startete 🙂 Eine seiner Single liegt noch irgendwo bei mir! Aber das ist nur eine kleine Auswahl der Sketche des Abends, man muss sich das anschauen. Dario Weberg und Carola Schmidt haben den Sketch-Halbmarathon glänzend gemeistert und mit kaum Requisite nur durch Mimik, Tonfall und Körperhaltung die vielen Personen dargestellt.

Ein tolles Silvesterprogramm, da sind aber schon fast alle Karten verkauft, aber auch vorher oder nachher kann man sich hier gut unterhalten lassen.

Die nächsten Vorstellungen: 26.12. 15 Uhr, 29.12. 19.30 Uhr, 31.12. 15, 18 und 21 Uhr, 25.01. 19.30 Uhr

Karten und weitere Informationen: www.theaterandervolme.de

Nachtrag: Wenn ihr findet, dass der Artikel komisch aussieht, liegt das daran, das WordPress die Benutzeroberfläche so übel verschlechtert hat, dass ich manche Optionen – z. B. den Text um das Bild laufen zu lassen – nicht finde, und mein Word-Text nicht mehr richtig eingebunden wird.