(27.07.2012) Für einen neuen Roman habe ich mich bei einer Meeresbrise heute auf die Suche nach Zitaten gemacht, die einem im Alltag so an den Kopf geworfen werden wie „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“ Ich bin gespannt, ob bei dieser Hitze jemand bei Facebook ist und Tipps für mich hat. Da ich mich nicht darauf verlassen möchte, recherchiere ich und finde unglaubliche Dinge.

Zum Beispiel auf einer Seite die Rubrik „Deine Mutter  Sprüche“. Mich erinnerte diese Bezeichnung schon finster daran, was mir ein Schüler erzählt hatte, dass Sprüche über die Mütter in sind. Dennoch habe ich blauäugig genau die Lebensweisheiten erwartet, die wir von unseren Müttern immer gehört haben (Ein voller Bauch studiert nicht gern und so.) Was finde ich – auf Top 1: „Deine Mutter nutzt den Telefonjoker, um die Frage zu beantworten, welche Farbe das weiße Haus hat.“ Ich bin hin und her gerissen und überlege schon, in welchen Jugendroman ich solche Sprüche einbauen kann. Auf jeden Fall bewahre ich den Link auf. Hier gibt es noch eine gute Glosse zu dem Thema, danke Carola für den Link.

Nun habe ich aber doch eine Fundgrube gefunden und kann meinen Protagonisten in Sprüchen schwimmen lassen. Das tut er natürlich nicht, wer die Sprüche loslässt, wird sich noch zeigen.

Tausche aber weiterhin Sprüche gegen virtuelle Meeresbrise, ein paar habe ich schon bekommen, vielen Dank Susanne:

Alte Bäume soll man nicht verpflanzen. 

Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht. 

Einmal ist keinmal. 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Mein momentaner Favorit, weil ich den Spruch noch nicht kannte: Humor und Geduld sind Kamele, die uns durch die Wüste tragen.