(08.12.2014) Seit Freitag wird im GOP in Bad Oeynhausen Tom Lehels Land der Träume aufgeführt, das im Mai in Elspe Premiere hatte. Ich habe das Musical noch nicht gesehen, allerdings das Buch gelesen, die CD angehört und nicht nur das. Ich durfte auch die pädagogischen Begleitmaterialien entwickeln.

Mitten in die Sommerferien platzte in diesem Jahr die Anfrage, ob ich diese Begleitmaterialien zum Land der Träume für Lehrer und Eltern entwickeln könnte. Bis dahin war mir die Geschichte lediglich bei Facebook als Musical. Dabei gibt es ein Vorlesebuch zu dem Musical und ein Hörspiel mit Songs von Tom Lehel. Ein kleines Medienpaket also, das wächst und zu dem auch meine Begleitmaterialien gehören.

Zum Start des Projektes hat mir Tom Lehel erzählt, wie er auf die Idee zu der Geschichte kam und wie es dazu kam, dass aus einer Gute-Nacht-Geschichte ein Musical wurde. Sein kleiner Sohn wollte eines Abends wissen, woher eigentlich die Träume kommen. Als Antwort hat Tom Lehel sich die Geschichte ausgedacht – zu schade für einen Abend, deshalb hat er nach langem Überlegen entschieden, daraus mehr zu machen.

Nachdem er dies beschlossen hatte, taten sich plötzlich neue Türen auf und er spürte, dass die Geschichte etwas in den Menschen zum Klingen brachte. Kein Wunder, hat er doch viele sehr persönliche Gedanken in die Story eingearbeitet, wie das so ist, wenn man spontan auf eine nicht zu beantwortende Frage reagieren soll.

Plötzlich war Tom Lehel selbst im Land der Träume, er hat schon immer gerne gesungen und lange nicht daran gedacht. Während Leon in der Geschichte erlebt, wie sich die Traumwächter für ihn einsetzen, erfuhr Tom Lehel, dass auch in der Erwachsenenwelt viel bewegt werden kann, wenn man sich zusammentut. Auf einmal gab es das Musical, in dem Tom Lehel bekannte Schauspieler wie Ingolf Lück, Katy Karrenbauer und Besnik Tervana zur Seite stehen. Und es gab das Musical nicht nur, es hatte auch an einem Kindheitsort Premiere – an der Stelle in Elspe, wo sonst Winnetou und Old Shatterhand über die Bühne reiten. Es fand sich ein Verlag für das Buch, die CD mit dem Hörspiel erschien, sogar das Träumekissen aus der Geschichte kann inzwischen gekauft werden.

Plötzlich war Tom Lehel neben Fernsehmoderator auch noch Buchautor und Musical-Schreiber und Leiter eines Unternehmens, das sich um die Vermarktung des Musicals kümmert. So ist das; manchmal werden aus kleinen Träume große Räume.

In Tom Lehels Land der Träume geht es allerdings nicht nur um Lebensträume, sondern auch um alltägliche Nachtträume, die einen manchmal nicht schlafen lassen. Tom Lehel hat für seinen Sohn ein „Land der Träume“ ersonnen, in dem es die schönen Träume gibt und die bösen Träume, hinter denen – wie könnte es anders sein – eine böse Kraft steckt.

Das Begleitmaterial war also eine kleine Herausforderung, weil der Spaß nicht zu kurz kommen sollte und außerdem Nacht- und Tagträume, gute und schlechte Träume berücksichtigt werden sollten. Nun enthalten die Unterlagen Fragen zur Geschichte und zum Weiterspinnen und vor allem Aktionsmaterialien, mit deren Hilfe sich jedes Kind in sein Land der Träume versetzen kann. Ein schönes Projekt, das mir viel Spaß bereitet hat. © Birgit Ebbert

Und hier können die Unterlagen zum Land der Träume heruntergeladen werden: www.lingenkids.de

Weitere Informationen über Musical und Vorlesebuch: www.tomlehelslanddertraeume.com