(11.02.2019) Ich gebe zu, nach dem wunderbaren Abend mit Green und vielen Hagener Fans bei Symphonic Floyd in der Westfalenhalle fiel es mir gestern ein wenig schwer, die Fahrt nach Gotha anzutreten. Dann habe ich mich doch auf den Weg gemacht und war selbst erstaunt, wie schnell ich mich zurechtgefunden und die Wohnung heimisch eingerichtet habe. Es fehlen noch ein paar Details, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut 🙂

So viel Inspiration!

Ein Teil der Eingangshalle zu meiner Dichterklause 🙂

Heute wollte ich mich eigentlich durch die Bücher über Gotha arbeiten, die in der Wohnung stehen. Doch dann zeigte sich der erste Sonnenstrahl und ich musste mit der Kamera raus. Ok, der blaue Himmel hat nur bis zu Schloss gereicht, dann kam ein Eisregen. Jetzt ist der Himmel wieder blau, aber jetzt bleibe ich am Schreibtisch. Ich muss erst einmal die Eindrücke sortieren. Dabei habe ich alles bisher nur von außen betrachtet. Aber auch das ist schon Vielfalt pur. Die vielen alten Gebäude, der Schlosspark, die Innenstadt mit so vielen Cafés und kleinen kreativen Geschäften, dass ich alleine dafür Wochen brauche, um die alle kennenzulernen. Ganz ehrlich, so viel geballte Kreativität findet man in Hagen nicht mal in Wehringhausen, ihr werdet es glauben, wenn ich demnächst über die kleinen Läden schreibe. Was mich besonders fasziniert, sind die vielen Hausbemalungen, ich hatte im Beitrag über meine erste Begegnung mit Gotha ja bereits über den „Eisbären“ berichtet, mit dem ich in der Pressekonferenz für Erheiterung gesorgt habe. Unabhängig von diesen vermutlich „freien“ Kunstwerken, finden sich überall pfiffige Verschönerungen der Fassaden – und zwar in Bild und Text. Ich werde mich umhören, ob es irgendwo eine Wand gibt, an die ich ein kleines Gedicht oder einen Spruch sprühen könnte 🙂 Auch sonst habe ich schon die eine oder andere Idee für die Artikel meiner Kolumne, die ich während meines langen Aufenthalts schreiben werde. Was es mit der Kolumne auf sich hat, verrate ich ein anderes Mal. Jetzt muss ich doch wieder raus in die Sonne. 🙂

Neue Eindrücke als Stadtschreiberin in Gotha

Hier unter dem Dach befindet sich mein Teilzeitzuhause 🙂

Ich habe mich dem Schloss von der Rückseite genähert und mir übrigens auch schon den Innenhof und Wandelgang angeschaut. Da liegt tatsächlich eine Idee für einen Roman, die ich vor langer Zeit hatte. Wirklich, die liegt da so herum. Vielleicht zeige ich sie euch im Laufe des Jahres 🙂

Das herzogliche Museum sieht schon von vorne so herzoglich aus …

… aber besonders imposant wirkt es von hinten. Ich freue mich schon auf einen Besuch dort.

Das Teeschlösschen habe ich beim letzten Mal aus der Ferne gesehen, stellt euch vor, darin befindet sich ein Kindergarten. Was für ein Umfeld – ich traf eine Kindergruppe im Schlosspark und eine andere im Innenhof des Schlosses, wo die Kinder einmal den Wandelgang entlangrasen durften.

Auf meiner Todo-Liste steht auch, herauszufinden, was es mit den tollen Bildern auf sich hat.

Dann habe ich schon herausgefunden, dass der Begründer des Unternehmens, bei dem ich kurze Zeit gearbeitet hat, in Gotha geboren wurde.

Und sollte ich einmal gar nicht mehr wissen, wohin mit meiner Zeit, kann ich hier nachfragen, ob sie etwas zu falten haben 🙂