(08.03.2020) Ok, bis ich vor einigen Jahren bei einem Unternehmen mit Wurzeln in den neuen Bundesländern arbeitete, sagte mir der Weltfrauentag nichts. Aber seither finde ich es spannend, was an dem Tag los ist. In Hagen habe ich am Sonntag keine Veranstaltung den Aktionstag am Samstag habe ich wegen Familienpflichten verpasst, also bin ich gestern kurzerhand zur ersten Messe des Unternehmerinnen-Netzwerks „Die UnternehmerPerlen“ in Lüdenscheid gefahren .

Die UP Messe in Lüdenscheid

Soviel kann ich vorweg sagen: Es war voll, das ist ja das beste Zeichen für den Erfolg. Jung und Alt tummelten sich an den Ständen, bei den Veranstaltungen und natürlich im Bistro-Bereich, Netzwerken macht schließlich durstig und hungrig 🙂 Ich habe nicht mit allen Ausstellerinnen gesprochen, weil ich gerade weder Steuerberatung noch Immoblien-Maklerin benötige, schon so lange selbstständig bin, dass ich nicht mehr ins Start-Netzwerk passe und entspannungsmäßig meinen eigenen Weg gehe. Aber das war das Schöne an der Messe, für jedes Interesse war eine Unternehmerin vor Ort – und aus jeder Branche nur eine, darauf hat Organisatorin Anke Zacharias geachtet. In einem Raum wurde gemalt, da hätte ich mich gerne noch über Papierkunst ausgetauscht, aber die Frau, die gerade anwesend war, war die Malspezialistin. Wenn ich ehrlich bin, stapeln sich die Papierideen gerade ohnehin, das sollte dann wohl so sein.

Information und Inspiration

Dafür hatte ich an anderen Ständen inspirierende Gespräche, in denen es um Reisen ging – sollte ich etwa schon wieder Lust auf neue Orte verspüren 🙂 Aber das hat mir besonders gut gefallen, dass neben den „klassischen“ Branchen von Frauenmessen auch Alltagsthemen vertreten waren. Birgit Hennecke führt die Pension ihrer Eltern in Schmallenberg weiter, in einem Haus, das über 250 Jahre alt ist. Da klickert es doch in meinem Geschichten-Kopf, mal sehen, was aus der Begegnung wird.

Auch sehr spannend finde ich, was Marion Prinz macht – sie konzipiert „PriMa“-Touren (PrinzMarion, ihr versteht, ist das nicht ein toller Titel?). 2005hat sie begonnen, individuelle Touren zu entwickeln, , damals noch als Hobby und speziell für MotorradfahrerInnen. Nach den Motorrad-Touren kamen Sport- und Abenteuer-Ausflüge und heute gibt es auch etwas für mich, die nicht Motorrad fährt und im Selbstständigen-Alltag genug Abenteuer hat, nämlich Kulturfahrten. Was Marion Prinz erzählt hat, hat mich motiviert, das Programm genauer anzuschauen, die Idee weiterzugeben und über eine Idee nachzudenken, die schon länger in meinem Kopf herumspukt.

Netzwerken und Ideen – was kann man mehr von einem Messebesuch erwarten. Ich bin danach wieder nach Hause gefahren, es lagen Ideen vom Bergspaziergang im Kopf und dann noch die Inspirationen, das reichte mir. Aber zu der Messe gibt es eine tolle Broschüre, in der sich alle Ausstellerinnen vorstellen, da kann ich nachlesen, wen ich verpasst habe.