(23.12.2013) „Einmal werden wir noch wach, …“

Ja, einmal noch schlafen, wie mir als Kind gesagt wurde, und dann ist Heiligabend. Ein ganz besonderer Tag, finde ich. Seit ich in Hagen in der Innenstadt lebe, fällt mir das besonders auf. Wenn um 14.00 Uhr die Geschäfte schließen, legt sich eine große Ruhe und friedvolle Stimmung über die Stadt, auf die ich mich jedes Jahr freue. Dann setze ich mich auf die Fensterbank, schaue auf den Platz unten und lese – in diesem Jahr in einem Buch über die „Schwäbische Weihnacht“, das ich mir aus Albstadt mitgebracht habe.

Für alle, die Weihnachten auch gerne Geschichten lesen, habe ich in meinem Archiv gestöbert und einige Weihnachtsgeschichten aus der Zeit vor Corvo gefunden.

Botschafter einer anderen Zeit – eine Kurzgeschichte, in der es darum geht, wie ein junger Mann mit seiner schwangeren Freundin ein Zimmer sucht – mit Medienbegleitung natürlich. Ähnlichkeiten mit überlieferten Geschichten sind nicht zufällig.

Geheimnisvoller Weihnachtsjob – Klara braucht Geld für Weihnachtsgeschenke und bekommt ein sehr merkwürdiges Jobangebot von einem sehr merkwürdig aussehenden alten Mann mit einem langen weißen Bart.

Weihnachten 2222 – Elektrona sitzt vor ihrem Bildschirm und weiß nicht, was sie für ihren Wunschzettel anklicken soll.

Das verschwundene Plätzchenrezept – eine Geschichte, die ich für eine meiner Schülerinnen geschrieben habe. Darin geht es um ein Mädchen, das mit der Oma Plätzchen nach einem ganz alten Rezept backen möchte. Und dann ist das Rezept verschwunden!

Ich wünsche allen Blog-Leserinnen und -Lesern ein schönes Weihnachtsfest mit Geschenken, die euch gefallen, Plätzchen, die doch noch gebacken werden konnten, einem Dach über dem Kopf und mehr oder weniger geheimnisvollen Begegnungen.