(03.01.2021) Kaum zu glauben, dass 2022 begonnen hat! Eigentlich wollte ich heute direkt an meinem neuen Roman weiterarbeiten, aber ein kleiner Teil von mir liebt Organisation. Schon als Kind habe ich mit einem ausgemusterten Locher Büro gespielt und so musste ich heute doch das Jahr mit organisatorischen Dingen beginnen, die aber auch mit meiner Schreib- und Veranstaltungsarbeit zu tun hat.

Meine Hauptarbeit ist Schreiben

Doch, auch wenn sich das in der – soeben aktualisierten Veröffentlichungsliste – nicht so deutlich wird, der Hauptteil meiner Arbeit ist das Schreiben. Da habe ich die Päckchen mit Belegexemplaren geöffnet, einige Bücher erscheinen in 2022 im neuen Look: mein „Origami“-Buch (EMF) und die Eltern-Kind-Lernhilfe „So wird ihr Kind schulreif“ (Klett). Vor allem aber habe ich die gedruckte Version meines Fernlehrgangs „Übergangskoordinator/in“ (Fernakademie für Pädaogisch und Sozialberufe) ausgepackt, der mich in den letzten Jahren  beschäftigt hat. Im neuen Jahr will ich endlich den Roman fertig schreiben, für den ich im letzten Jahr recherchiert habe – da habe ich die Zeit genutzt, in der sich sonst eigene Veranstaltungen gehabt hätte oder bei Ausstellungen, im Theater oder auf Festen gewesen wäre. Ich suche noch eine Lösung, wie ich die kleinen Faltgeschichten publizieren kann. Ich hatte sie als Postkarten mit Faltmustern für den Markt auf Zeche Zollern gebastelt, um die Resonanz zu testen, aber der hat ja leider nicht stattgefunden.

Veranstaltungen schaffen Begegnungen

Veranstaltungen haben sich inzwischen zu einem zweiten Standbein entwickelt. Die Zeit, die ich früher für Organisation und Unterricht im Lerncenter Die Lernbegleiter aufgewendet habe, bin ich nun unterwegs. Über einige der Workshops, Lesungen und Projekte im letzten Jahr habe ich gebloggt:

Manches wird im neuen Jahr fortgeführt, sofern Corona und Anmeldungen das erlauben, vielleicht habt ihr ja Interesse daran – eigentlich schreibe ich nur deshalb diesen Beitrag

  • Am 15.01. beginnt der neue Schreibtreff für Kinder ab 9 Jahren in der Stadtbücherei Hagen
  • Am 22.01. findet in der VHS Hagen ein Origami-Kurs statt (KursNr. 2345)
  • Am 12.02. wird der Workshop „Autobiografisches Schreiben“ in Borken wiederholt bzw. fortgesetzt
  • Für den 17.02. (Witten) und 09.03. (Düsseldorf) ist ein Herzensworkshop geplant, den ich allerdings noch vorbereiten muss „Kreativ mit Papier – Aktiv auf Papierspuren in der Kunstgeschichte“
  • Am 12. und 26.03. hoffe ich, dass sich auch in Hagen genügend TeilnehmerInnen finden für die autobiografische Schreibwerkstatt „Als ich einmal klein war“ (Kursnr. 2410)
  • Auch in diesem Jahr biete ich außerdem den Workshop „Selbstmarketing“ bei der VHS Hagen an, dazu könnte ich eigentlich endlich einen Blogbeitrag schreiben, fällt mir auf

Ich dachte eigentlich, ich hätte in diesem Jahr nicht so viele Veranstaltungen, aber das erste Quartal ist doch schon gut gefüllt, vor allem an den Wochenenden, denn der Schreibtreff läuft parallel durch. Aber ich hoffe, dass die Veranstaltungen alle stattfinden, weil jede für sich ein kleines oder großes Herzensprojekt ist.

Im Rest des Jahres wird es – falls nichts dazwischenkommt – zwei Ausstellungen geben, die mit Falt- oder Bastelworkshops verbunden sein sollen und im nächsten Advent dann hoffentlich endlich meine Installation „1000 Sterne sind ein Dom“. Da fällt mir ein, ich habe auch noch 1.000 Kraniche im Keller, falls jemand Lust auf eine Kranich-Installation hat

Und sonst im neuen Jahr …

Natürlich habe ich noch einige Ideen im Kopf, für manche Dinge bin ich bereits im Gespräch und einige Projekte, an denen ich hinter den Kulissen arbeite, werden fortgeführt. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr gelingt, dass mein Roman über Herti Kirchner veröffentlicht wird, weil ich so gerne mehr Lesungen für Erwachsene hätte. Ich liebe es, aus dem Schreibkästchen zu plaudern und natürlich meine Geschichten vorzulesen. Dazu muss sich das olle Virus so zurechtschuckeln, dass Veranstaltungen wieder möglich sind. Auch wenn die Demos vor meinem Fenster nicht viel Mut machen, bleibe ich diesbezüglich doch optimistisch. Ich habe da auch schon ein paar Ideen, was ich lesen kann, solange der Roman noch nicht erschienen ist Ich werde berichten und wünsche euch allen ebenfalls spannende Projekte im neuen Jahr und dass ihr im Rückblick auf das ungewöhnliche Jahr 2021 doch einige Highlights findet. © 2022 Dr. Birgit Ebbert www.birgit-ebbert-blog.de

Apropos: Bis Ende Februar hängen noch einige meiner Bilder in der Stadtteilbücherei Haspe.