(24.08.2020) Heute in vier Monaten ist Heiligabend und das Wetter öffnet schon sein Musterbuch für Herbst und Winter, da kann man auch anfangen, über Weihnachten nachzudenken. Deshalb freue ich mich, dass die Stadtbäckerei Kamp Weihnachtserinnerungen aus Hagen und Umgebung sucht. Bis zum 24. September können sie mit dem Vermerk „Weihnachtsgeschichten“ per E-Mail an info@stadtbaeckerei-kamp.de, via Briefpost an Stadtbäckerei Kamp, Schwerter Straße 57, 58099 Hagen, oder in den Filialen der Stadtbäckerei Kamp eingereicht werden.

Die Idee hinter dem Projekt „Weihnachtserinnerungen“

Ok, ich gebe es zu, die Idee zu dem Heft mit den Weihnachtserinnerungen stammt von mir. Stefanie Kamp von der Stadtbäckerei Kamp war sofort Feuer und Flamme, weil sie als gelernte Buchhändlerin ein Faible für Geschichten hat und die Stadtbäckerei Kamp immer neugierig auf Besonderheiten von Hagen und Umgebung ist. Das hat auch mit zu dieser Idee geführt – als ich Ende September 2007 nach Hagen zog, hat mich als erstes das Riesenrad geflasht, dann hat mich begeistert, dass auf dem Balkon gegenüber Weihnachtslieder gespielt wurden und schließlich „Blau unterm Baum“ verwundert. Wo es drei weihnachtliche Traditionen gibt, muss doch noch mehr sein, habe ich mir gedacht. Natürlich hätte ich einfach so einen Aufruf bei Facebook starten können, aber da kam Corona ins Spiel. Wer weiß, wie die Weihnachtszeit in diesem Jahr sein wird – ich hoffe mit den SchaustellerInnen und vielen HagenerInnen darauf, dass der Weihnachtsmarkt stattfinden kann. Aber es schadet ja nicht, schon jetzt über Highlights als Alternative und Ergänzung nachzudenken. Ein Weihnachtsheft mit heimeligen und verrückten, bekannten und unbekannten Weihnachtserinnerungen hilft, ein paar Minuten den Alltag zu vergessen und regt zur eigenen Zeitreise an. Wir sind schon sehr gespannt auf eure Erinnerungen!

PR-Aktionen mit Nutzer-Benefit

Als ich heute Morgen im Wald spazierte, habe ich über diesen Blogbeitrag und das Projekt nachgedacht und mich gefragt, warum es mein Herz so zum Klingen bringt.

  • Erstens natürlich, was halb Hagen dank meiner Weihanchtsmarktpostings weiß :-), weil ich ein Weihnachtsfreak bin, was sich übrigens in dem „Adventskalender für Weihnachtsjunkies“ widerspiegelt, der in diesem Jahr im Kaufmann Verlag erscheinen wird 🙂 (sorry, der Werbeblock passte gerade so gut 🙂 )
  • Zweitens, weil ich Erinnerungen anderer Menschen liebe, seit meiner Kindheit, unter uns, davon profitiere ich beim Schreiben meiner Erinnerungsgeschichten für die Arbeit mit Senioren noch heute!
  • Drittens, weil das Projekt ein so schöner Start in mein Großprojekt „Spannende Werbetexte & PR-Konzepte statt Krimis“ ist, das ich wegen Corona leider zurückstellen musste.
  • Viertens ist mir klar geworden, was meine PR-Arbeit bisher – angestellt und freiberuflich – ausgemacht hat: PR-Aktionen mit Nutzer-Benefit, Aktionen, von denen beide Seiten etwas haben, ein Unternehmen stärkt den Bekanntheitsgrad oder eine Facette seines Images und die Nutzer haben etwas davon, in diesem Fall schöne Geschichten zum Selberlesen und Vorlesen.

Beim Spaziergang wurde mir klar, dass meine liebsten und besten Aktionen, zu denen es die meisten Rückmeldungen gab, solche Projekte waren: Ratgeberbroschüren, Checklisten, Beratungsaktionen …  Und wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, dann fällt mir im Zusammenhang mit einem Unternehmen als erstes „Charleys Tante“ ein, die Sparkasse in Borken hatte für diesen Film das Kino gemietet und alle Kinder, die am Weltspartag kamen, erhielten eine Eintrittskarte geschenkt. Gleich danach folgt ein hübscher, gefalteter Stundenplan von Pelikan mit Lerntipps auf der Rückseite, der noch in meinem Kindheitskoffer sein müsste – zusammen mit dem Schleck-Club-Ausweis übrigens 🙂 Was mich aber durch das ganze Leben begleitet hat, sind die Weihnachtsliederhefte von Tchibo und die Rezepthefte von Dr. Oetker, die mich jetzt auf die Idee zu einem Heft mit Weihnachtserinnerungen gebracht haben 🙂

Falls also jemand eine Idee für sich und/oder sein Unternehmen braucht, bitte gerne melden, ich bin sicher, dass mir etwas Passendes einfällt 🙂 © 2020 Dr. Birgit Ebbert www.birgit-ebbert.de