(30.12.2020) Da ist es, das Weihnachtsheft mit 24 Erinnerungen und Geschichten von Hagenerinnen und Hagenern über ihre Weihnachtserlebnisse in meiner Wahlheimat! Als ich vor zehn Monaten die Idee hatte, war Corona gerade eine kurze Meldung in den Nachrichten und an eine Pandemie hat noch niemand gedacht. Dann kamen Shutdown und die anderen Besonderheiten dieses Jahres, trotzdem oder gerade deshalb habe ich meine Idee vorangetrieben und abgeschlossen 🙂

24 Erinnerungen und Geschichten aus Hagen

Mein Hagener Lieblingsweihnachtsfoto hatte ich als Pressefoto ausgesucht 🙂

Doch ehe ich erzähle, wie ich auf die Idee kam, erst einmal zum Ergebnis, das letztlich auch viel interessanter ist. Im August habe ich zusammen mit der Stadtbäckerei Kamp in den Medien, über die sozialen Medien und in Gesprächen dazu aufgerufen, uns Erinnerungen und Geschichten rund um Weihnachten aus Hagen und Umgebung zu schicken. Aus den eingesandten Beiträgen haben Stefanie Kamp und ich 24 Texte ausgewählt, ich habe sie ab- oder nach Diktat aufgeschrieben und wo mir die Erinnerungen erzählt wurden, eine Geschichte daraus gemacht. Dabei habe ich schon so gelacht, aber mancher Text hat mich auch nachdenklich gestimmt. Gerade in dieser Zeit, in der sich Menschen über Einschränkungen beklagen, die ein Dach über dem Kopf haben und Geschenke kaufen können, soweit der Geldbeutel reicht. Aber am Ende blieb doch ein Schmunzeln über den kleinen Jungen, der die Heimat des Weihnachtsmanns in Hagen entdeckt, ein Lachen über das ungeplante Weihnachtsgeschenk für Kampfdackel Uwe, ein Lächeln über das kleine Mädchen, das dem Nikolaus im Sankt Michael Vereinsheim ein außergewöhnliches Lied singt … Die Broschüre ist in den Filialen der Stadtbäckerei Kamp und an anderen Auslagestellen in Hagen erhältlich. Wer nicht in Hagen wohnt, darf sich gerne bei mir melden, da fällt mir dann auch etwas ein.

Die Geschichte des Weihnachtsheftes

Birgit Ebbert & Stefanie Kamp mit Heft-Muster 🙂 Foto: Stadtbäckerei Kamp

Die Idee des Weihnachtsheftes hatte ich Anfang des Jahres, als ich ein Weihnachtsliederheft wegräumte. Zu der Zeit hatte ich noch den Plan, in diesem Jahr wieder mehr im PR-Bereich zu akquirieren und zu arbeiten. Ich dachte mir, statt solcher 0815-Hefte wäre doch ein Weihnachtsheft mit einem lokalen oder regionalen Bezug eine gute Alternative. Da ich selbst mehrere Jahre Marketing in der Zentrale eines Filialsystems gemacht habe, war klar, das wäre eine tolle PR-Idee für ein solche Unternehmen. Aber ich wollte ja auch gerne mit Hagen-Bezug arbeiten und mir fiel gleich die Stadtbäckerei Kamp ein, zumal ich Stefanie Kamp kenne, seit wir uns mit zwei Freundinnen in die Buchhandlung am Rathaus haben einschließen lassen 🙂 Also habe ich eine Mail geschrieben und mich um die Überarbeitung meines Romans über Herti Kirchner gekümmert. Dann kam der Shutdown und ich war erst einmal damit beschäftigt, mich mental zu sortieren, die Veranstaltungsabsagen zu verarbeiten, die verbliebenen Aufträge ggf. auf digitale Wege umzustricken und das Buch „Das gibt`s nur im Ruhrgebiet“ zu schreiben.

Das Bild zur Erinnerung „Der Geist der Weihnacht“ von Eva Grund

Erst im August fiel mir auf, dass ich nie eine Antwort auf meine E-Mail bekommen hatte – die Tücke der Technik, das WWW hatte meine Mail gefressen. Doch dann ging es schnell, Steffi war begeistert von der Idee, wir haben eine Presseinfo herausgeschickt, bei Facebook gepostet und es trudelten die ersten Texte ein. Die Bearbeitung verzögerte sich wieder, weil ich in den Herbstferien mit den Stadtentdecker-Workshops beschäftigt war. Kaum hatte ich alle Texte abgetippt und sortiert, da wurde das wahr, was ich befürchtet hatte: Der Weihnachtsmarkt wurde abgesagt 🙁 Als Steffi und ich darüber sprachen, wer den Satz des Heftes übernehmen könnte, kam uns die Idee, bei der Stadt Hagen anzufragen, ob sie als Kooperationspartner einsteigen möchte, um den Bürgerinnen und Bürgern eine alternative Adventsfreude zu bereiten. Sie wollte, Peter Mook von der Stadtkanzlei und Oberbürgermeister Erik O. Schulz gefiel die Idee. So war aus meiner PR-Idee am Anfang des Jahres auf einmal ein großes Ding geworden, aber ich freue mich, dass ich damit vielen Menschen einige schöne Adventsmomente bescheren kann. Auf ein Honorar habe ich übrigens verzichtet, nicht, weil ich es nicht brauchte, sondern weil ich das fair fand den Autorinnen und Autoren, die die Texte zur Verfügung gestellt haben. Das Heft ist ein Geschenk von den Herausgebern, der Stadtbäckerei Kamp, der Stadt Hagen und mir. Ich fand am Ende den Gedanken schön, positive Nachrichten nicht nur zu posten, sondern zu produzieren <3 © 2020 Dr. Birgit Ebbert www.birgit-ebbert.de